PIPEFORCE erhält staatliche Förderung für Serverless-Workflow-Automation

PIPEFORCE erhält staatliche Förderung für Serverless-Workflow-Automation

Mit PIPEFORCE erreichen Unternehmen in Zukunft noch schneller das nächste Level der Digitalisierung: Mit der Serverless Workflow-Automation und Integration Plattform werden beliebige Systeme miteinander verbunden und Geschäftsprozesse in einer nie da gewesenen Geschwindigkeit automatisiert. Das spart signifikant Kosten, erhöht die Flexibilität und reduziert Ausfallrisiken. Die Entwicklung bei PIPEFORCE wird jetzt mit einer sechsstelligen Summe staatlich gefördert, wodurch der Innovationsvorsprung der Lösung, im Vergleich zum Wettbewerb, noch schneller ausgebaut werden kann.

Das ermöglicht die Lösung

Gegenstand des geförderten Forschungsprojektes ist die Weiterentwicklung von PIPEFORCE durch eine weltweit einmalige autonome Kopplung von dezentral operierenden Workflows und Services. Vereinfacht gesagt geht es darum, dass sich Schnittstellen und Prozesse in der PIPEFORCE Cloud – ähnlich wie in neuronalen Netzen – bis zu einem bestimmten Grad vollständig autonom finden und verknüpfen und dadurch Kosten für Entwicklung und Wartung erheblich reduziert werden können.

Ergänzung der bestehenden Funktionen

Die Serverless-Plattform ermöglicht aktuell bereits die Erstellung von automatisierten Workflows über verschiedene Systeme hinweg. Hierbei werden die relevanten Systeme und Anwendungen (aus der Cloud und der lokalen IT-Infrastruktur) über einfach konfigurierbare Schnittstellen an PIPEFORCE angebunden. Im zweiten Schritt kann per Low-Code z.B. definiert werden, welche Daten bzw. Dokumente aus einem System genutzt werden, welche Transformationen durchgeführt werden sollen oder welche manuellen User-Eingaben und Formulare für den Workflow erforderlich sind. Die Plattform adressiert dabei besonders die Anforderungen von sicherheitsbewussten mittelständischen Unternehmen und deren IT-Dienstleistern. Wichtige Aspekte sind hierbei die Konfiguration der Workflows ohne Programmierung und damit ohne tiefe Entwicklungs-Expertise, der Serverless-Ansatz, sodass sich der Kunde nicht um die Konfiguration des Backends kümmern muss, und die Möglichkeit zur Erstellung von Ende-zu-Ende verschlüsselten Workflows. Die Datenhaltung und Datenverarbeitung erfolgt in einem deutschen Rechenzentrum.

Warum autonome Kopplung?

Während die verschiedenen Kundensysteme, die an einem Workflow beteiligt sind, aktuell noch manuell über Standardschnittstellen (APIs) an die Plattform angebunden und gemappt werden, soll dies in Zukunft verstärkt autonom erfolgen. Hierfür hat der Freistaat Bayern im Rahmen des BayTOU-Programms Forschungsgelder zur Verfügung gestellt.

Anstatt der festen Kopplung der Systeme über APIs soll zukünftig eine dynamische Kopplung über Messaging erfolgen, wobei die Message-Keys, der erforderliche Payload und Datenmapping sowie -konvertierung teilweise autonom über Machine Learning festgelegt werden. Der manuelle (Projekt-) Aufwand und die damit verbundenen Kosten für die Integration von Systemen und die Erstellung von systemübergreifenden, dezentralen Workflows, würden dadurch auf einen Bruchteil reduziert.

Durch diese revolutionäre technische Innovation, kann die Digitalisierung in Unternehmen signifikant beschleunigt und nachhaltig optimiert werden. Den mittelständischen Unternehmen stehen dabei völlig neue Möglichkeiten zur Verfügung, ihre Geschäftsprozesse dynamisch abzubilden und kostengünstig umzusetzen.

Hintergrund

Unternehmen stehen aktuell mehr denn je vor der Herausforderung, ihre Geschäftsprozesse durchgehend zu digitalisieren und optimieren zu müssen, um ihre digitalen Daten (z. B. aus der Cloud, IOT und internen Systemen) optimal zu nutzen und anwenderfreundliche Services und Produkte für ihre Kunden zur Verfügung zu stellen. Aktuell erfolgt dies meist über proprietäre (geschlossene), monolithische Systeme, mit denen häufig nur abgeschlossene Bereiche an zentraler Stelle digitalisiert werden können. Es entstehen dadurch Prozess- und Daten-Silos. Dies macht es äußerst kompliziert, Workflows system- und abteilungsübergreifend umzusetzen.

Für digitale Prozesse über Systemgrenzen hinweg müssen die verschiedenen Systeme und Anwendungen aktuell aufwändig über Projekte miteinander verknüpft werden. Mit jeder Verknüpfung und mit jeder Schnittstelle steigt dabei Komplexität, Störanfälligkeit und Wartungsaufwand erheblich an. Außerdem führt dies bei einem zentralisierten Ansatz dazu, dass Ressourcen- und Prozess-Engpässe entstehen.

PIPEFORCE adressiert diese Problemstellungen und unterstützt Unternehmen dabei, die Kosten für die Integration von Systemen und die Umsetzung automatisierter Workflows auf ein Bruchteil zu reduzieren. Für mehr Innovationskraft, Sicherheit und Erfolg.


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